Für Bewachungsunternehmen

Nachweise vor jedem Einsatz vollständig prüfen

Wachakte führt keine behördlichen Prüfungen durch, beantragt keine Bewacher-ID und ersetzt keine rechtliche Beratung. Die Software bündelt Qualifikation, Registerstatus und Unterweisungen je Wachperson, damit Ihre Disposition vor dem Einsatz nachvollziehbar prüfen kann.

  • Für Wachpersonen
  • Pilotphase
  • Deutsche Rechtsquellen
  • Früher Zugang
Disponentin prüft vor einem Einsatz die Unterlagen einer Wachperson
§ 34a GewOErlaubnis im Bewachungsgewerbe
Bewacher-IDRegisterbezug je Person
IHK-NachweisUnterrichtung oder Sachkunde
UnterweisungArbeits- und objektspezifisch

Der tägliche Engpass

Wenn Nachweise der Disposition hinterherlaufen

Aushilfen, Objektwechsel und kurzfristige Einsätze machen aus einzelnen Personalakten schnell ein Risiko. Fehlt ein Nachweis oder ist sein Stand unklar, darf die Disposition nicht raten.

Viele wechselnde Personen

Neue Wachpersonen kommen hinzu, Aushilfen werden kurzfristig angefragt und Personal wechselt zwischen Objekten. Papierakten und einzelne Tabellen bilden diese Bewegung oft nicht zuverlässig ab.

Nachweise liegen verstreut

IHK-Bescheinigung, Bewacher-ID, Unterweisungsprotokoll und Ausweisablage liegen häufig in verschiedenen Ordnern. Vor einem Einsatz entsteht dadurch eine unnötige Suche.

Freigaben bleiben unklar

Eine vorhandene Datei sagt nicht immer, ob die Person für den vorgesehenen Einsatz intern freigegeben wurde. Besonders bei Veranstaltungen braucht die Disposition eine eindeutige Entscheidung.

Auftraggeber fragen nach

Öffentliche und gewerbliche Auftraggeber erwarten belastbare Dokumentation. Nachforderungen binden Zeit und legen offen, wenn Unterlagen nicht geordnet sind.

Die Arbeitsweise

Eine Akte, die vor dem Einsatz spricht

Wachakte ordnet die Angaben, die Ihre Disposition für Wachpersonen benötigt, an einem Ort. Das System macht fehlende oder intern noch nicht freigegebene Informationen sichtbar, es entscheidet jedoch nicht über die rechtliche Zulässigkeit eines Einsatzes.

Wachperson anlegen

Sie erfassen Stammdaten, Bewacher-ID und die für Ihre interne Prüfung relevanten Nachweise. Dokumente werden der jeweiligen Person zugeordnet.

Nachweise prüfen

Sie hinterlegen etwa Unterrichtung, Sachkundeprüfung und Unterweisungen mit ihrem jeweiligen Status. So bleibt sichtbar, was vorliegt und was noch geklärt werden muss.

Einsatz vorbereiten

Die Disposition prüft den hinterlegten Aktenstand vor der Zuordnung. Interne Freigaben und Hinweise lassen sich zur Person festhalten.

Für den Aktenalltag

Die Funktionen von Wachakte

Wachakte ist auf die wiederkehrenden Nachweisfragen im Bewachungsgewerbe zugeschnitten. Sie ersetzt keine Behördenportale, sondern schafft eine arbeitsfähige interne Akte.

Personenakte

Für jede Wachperson entsteht eine zentrale Akte mit den Angaben, die Ihre Disposition benötigt.

Bewacher-ID erfassen

Die Bewacher-ID kann an der Person hinterlegt werden, damit der Registerbezug nicht in E-Mails verschwindet.

Qualifikationen ablegen

Unterrichtung und Sachkundeprüfung lassen sich mit Dokumenten und Vermerken zur Prüfung erfassen.

Unterweisungen führen

Arbeits- und objektspezifische Unterweisungen werden je Wachperson dokumentiert.

Dokumente zuordnen

Dateien bleiben bei der passenden Person statt in allgemeinen Ablagen ohne Zusammenhang.

Prüfstatus setzen

Sie kennzeichnen intern, ob ein Nachweis geprüft, offen oder klärungsbedürftig ist.

Hinweise vormerken

Notizen helfen der Disposition, Besonderheiten vor einer Besetzung zu erkennen.

Akte durchsuchen

Wachpersonen und ihre hinterlegten Angaben sind für berechtigte Mitarbeitende auffindbar.

Für Disposition und Leitung

Weniger Unklarheit vor der Schicht

Wachakte schafft keinen rechtlichen Freifahrtschein. Sie hilft dabei, die Informationen für Ihre eigene Entscheidung geordnet und rechtzeitig vorzulegen.

Besetzungen prüfen

Die Disposition sieht die hinterlegten Nachweise bei der einzelnen Wachperson. Damit beginnt die Prüfung nicht erst mit einer Ordnersuche.

Aushilfen einordnen

Auch kurzfristig eingesetzte Personen erhalten eine nachvollziehbare Akte. So bleibt erkennbar, welche Unterlagen noch fehlen oder geprüft werden müssen.

Rückfragen beantworten

Bei internen Kontrollen oder Nachfragen eines Auftraggebers sind zugeordnete Unterlagen leichter zusammenzustellen. Die Prüfung der inhaltlichen Anforderungen bleibt Ihre Aufgabe.

Verantwortung trennen

Wachakte dokumentiert Ihren internen Bearbeitungsstand. Behördliche Entscheidungen, Registereintragungen und IHK-Prüfungen erfolgen weiterhin außerhalb der Software.

Rechtlicher Rahmen

Was im Bewachungsgewerbe nachprüfbar gilt

Wachakte richtet sich an konkreten Pflichten aus, nicht an pauschalen Compliance-Versprechen. Die folgenden Anforderungen sollten Unternehmen anhand der genannten Quellen und ihres Einzelfalls prüfen.

Erlaubnis und Zuverlässigkeit

Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will, benötigt eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis setzt unter anderem die Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden voraus.

Grundlage: § 34a Absatz 1 Gewerbeordnung (GewO)

Qualifikation von Wachpersonen

Für die Beschäftigung von Wachpersonen verlangt das Gesetz je nach Tätigkeit eine Unterrichtung oder eine Sachkundeprüfung bei einer Industrie- und Handelskammer. Bestimmte Tätigkeiten dürfen nur von Personen mit Sachkundeprüfung ausgeübt werden.

Grundlage: § 34a Absatz 1a Gewerbeordnung (GewO); § 9 Bewachungsverordnung (BewachV)

Eintrag im Bewacherregister

Gewerbetreibende müssen die für das Bewacherregister erforderlichen Daten zu Wachpersonen übermitteln. Änderungen der gespeicherten Daten sind der zuständigen Behörde unverzüglich mitzuteilen.

Grundlage: § 11b Gewerbeordnung (GewO)

Worauf Wachakte achtet

  • Rechtsquellen benannt. Hinweise in Wachakte sollen auf konkrete Rechtsgrundlagen und interne Prüfaufgaben verweisen.
  • Keine Behördenfunktion. Wachakte ersetzt weder das Bewacherregister noch Entscheidungen der zuständigen Behörde.
  • Dokumentierte Unterweisung. Unterweisungen können in der Personalakte festgehalten werden, ihre fachliche Durchführung bleibt beim Arbeitgeber.
  • Interne Freigabe. Der Prüfstatus bildet eine interne Arbeitsentscheidung ab, keine amtliche Bestätigung.
Porträtfoto von Julien Jimenez, Autor der Fachbeiträge von Wachakte
Julien Jimenez

Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Wachakte.

Pilotpreise

Abrechnung nach aktiven Wachpersonen

Wachakte kostet 1,50 Euro pro aktiver Wachperson und Monat, mindestens 39 Euro im Monat. In der Pilotphase erhalten Erstanwender Zugang und können Rückmeldungen zur Arbeitsweise einbringen.

Mindestumfang

Für kleinere Teams oder den Einstieg mit einer überschaubaren Zahl aktiver Wachpersonen.

39 Europro Monat

  • Mindestpreis für bis zu 26 aktive Wachpersonen
  • Personenakten verwalten
  • Nachweise und Dokumente zuordnen
  • Unterweisungen festhalten
  • Interne Prüfstatus nutzen
Zugang anfragen

Der Mindestpreis gilt unabhängig von einer geringeren Personenzahl.

Großer Betrieb

Für Sicherheitsunternehmen mit vielen Objektteams und bis zu 200 aktiven Wachpersonen.

300 Europro Monat bei 200 Aktiven

  • Abrechnung mit 1,50 Euro je aktiver Wachperson
  • Akten für bis zu 200 Aktive
  • Dokumente zentral zuordnen
  • Prüfstände nachvollziehen
  • Unterweisungen verwalten
  • Pilotzugang mit Rückmeldung
Frühen Zugang sichern

Beispielrechnung für 200 aktive Wachpersonen.

Alle Preise verstehen sich monatlich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Abgerechnet wird nach den im jeweiligen Monat aktiven Wachpersonen.

Fragen aus der Praxis

Was Wachakte kann und was nicht

Hier finden Sie Antworten für Sicherheitsunternehmen, die ihre Wachpersonenakten geordnet führen wollen.

Beantragt Wachakte die Bewacher-ID für unsere Wachpersonen?

Nein. Die Bewacher-ID und die Eintragung im Bewacherregister werden über die vorgesehenen behördlichen Verfahren bearbeitet. Wachakte bietet eine Stelle, um die ID und Ihren internen Bearbeitungsstand zur Person zu dokumentieren.

Prüft Wachakte die Zuverlässigkeit einer Wachperson?

Nein. Die Zuverlässigkeitsprüfung ist eine behördliche Aufgabe. Wachakte kann keine behördliche Auskunft ersetzen und trifft keine Aussage darüber, ob eine Person zuverlässig ist.

Ersetzt Wachakte die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?

Nein. Die Sachkundeprüfung wird bei einer Industrie- und Handelskammer abgelegt. Wachakte dient dazu, den vorhandenen Nachweis in Ihrer Personalakte zu hinterlegen und intern zu prüfen.

Können wir auch Aushilfen und kurzfristige Kräfte führen?

Ja. Gerade bei wechselnden Kräften kann eine einheitliche Akte helfen, Unterlagen nicht nur in einzelnen E-Mail-Postfächern zu verwalten. Vor dem Einsatz müssen Sie trotzdem selbst prüfen, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Ist eine Unterrichtung bei der IHK immer ausreichend?

Nein. Für bestimmte Tätigkeiten verlangt § 34a GewO eine Sachkundeprüfung. Welche Voraussetzung für den konkreten Einsatz gilt, muss Ihr Unternehmen anhand der Tätigkeit und der Rechtslage prüfen.

Kann Wachakte nachweisen, dass wir rechtssicher handeln?

Nein. Software kann Unterlagen und interne Abläufe dokumentieren, aber keine Rechtssicherheit bescheinigen. Die Verantwortung für Beschäftigung, Einsatzplanung und Dokumentation bleibt beim Bewachungsunternehmen.

Wer kann den Pilotzugang nutzen?

Der Pilot richtet sich an deutsche Sicherheits- und Bewachungsunternehmen mit etwa zehn bis zweihundert Mitarbeitenden. Besonders passend ist Wachakte für Teams mit Objekt- und Veranstaltungsschutz sowie häufig wechselnden Wachpersonen.

Wachakte Magazin

Einordnung zu Nachweisen und Einsätzen

Das Magazin erklärt häufige Fragen rund um Sachkunde, Unterrichtung, Bewacherregister und die Dokumentation im Sicherheitsdienst.

Zum Magazin

Praxisbeispiel: Aushilfen für ein Event freigeben

Ein Sicherheitsunternehmen plant einen Veranstaltungsauftrag mit kurzfristig verfügbaren Aushilfen. Der Fall zeigt Schritt für Schritt, wie Nachweise, Status und Ersatzbesetzung in einer nachvollziehbaren Rechnung zusammenlaufen.

Eventfall lesen

Vorlagen für Nachweise in der Wachpersonenakte

Der Beitrag beschreibt die Dokumente, die eine belastbare Wachpersonenakte braucht, und die Angaben, die darin nicht fehlen dürfen. Er trennt gesetzliche Aufbewahrungspflichten von betrieblichen Dokumentationsentscheidungen.

Akte aufbauen

Pilotphase

Wachakte für Ihren Einsatzalltag prüfen

Sie möchten sehen, wie Wachakte zu Ihrer Disposition und Ihren Personalakten passt? Fragen Sie eine Vorführung, einen frühen Zugang oder ein Angebot an.

  • Wir klären Ihre Ausgangslage und Personenzahl.
  • Sie erhalten eine Einordnung zum Pilotzugang.
  • Wir sagen offen, was Wachakte derzeit noch nicht abbildet.

Anfrage zu Wachakte

Nennen Sie Ihre Unternehmensgröße und den Anlass Ihrer Anfrage. Besonders hilfreich ist, wenn Sie kurz beschreiben, wie Sie Nachweise von Wachpersonen heute verwalten.

Bitte übermitteln Sie keine Ausweisnummern, Gesundheitsdaten oder vollständigen Personalakten über dieses Formular.

Wir melden uns zur Anfrage und behandeln Ihre Angaben entsprechend den Datenschutzhinweisen. Sie erreichen uns auch direkt unter jimenezjulien42@gmail.com.